Videofilm über den Kieler Matrosenaufstand 1918

Der Videofilm wird überarbeitet und wird 2018 zur Verfügung stehen.

Videofilm mit Zeitzeugen: "Kiel schreibt Geschichte - Matrosenaufstand im November 1918". Spieldauer 60 Minuten, Format: VHS oder DVD.

Erstellt von Klaus Kuhl, Kiel 1991

Hier können Sie einen Ausschnitt aus dem Videofilm betrachten:
Interview mit Julius Bredenbek (*.wmv) damals Mitglied der Arbeiterjugend (1,3 Minuten) >>

 

Nur zur priv. oder wiss. Verwendung. Das vollständige schriftliche Interview und ein Lebenslauf finden sich unter Zeitzeugen >>

 

Das Begleitheft zum Videofilm kann hier zur privaten Verwendung heruntergeladen werden (pdf 1,2 MB): >>

Eine erste Fassung dieses Films wurde unter dem Titel "Der Zündfunke" im Rahmen der Medienpädagogik am Kieler Kulturzentrum "Pumpe" von Kay Gerdes produziert. Nähere Informationen finden Sie hier: >>

Beurteilung des Films: Der Film über den Matrosenauftstand ist 1991 im Umatic Format erstellt und 2005 in das DVD Format umgewandelt worden, durch die lange Lagerung des Masterbandes gibt es leider einige Tonschwankungen. Außerdem enthält die DVD einige falsche Aussagen/Darstellungen (diese sind im Begleitheft gekennzeichnet und korrigiert worden) und vermischt nicht gekennzeichnete Kommentare mit Faktendarstellungen. Aus all diesen Gründen wird seit einiger Zeit eine Neu-Auflage vorbereitet, die 2018 erscheinen wird. Im Nachlass Dirk Dähnhardts, der freundlicherweise von seiner Frau Ursula Dähnhardt zur Einsicht zur Verfügung gestellt wurde, befand sich eine Einschätzung des Films, die zu einem ähnlichen Ergebnis kommt. Eine Abschrift des Dokuments, das vermutlich Anfang der 90er Jahre erstellt worden sein könnte, finden Sie hier (pdf): >>


Hinweis auf weitere interessante Filme:

  • NDR/ARTE, Drehbuchautor und Regisseur Jens Becker (geplante Aufführung Nov. 2018): "Novembersturm", ca. 90 Minuten.
    Im Mittelpunkt steht Karl Artelt, gespielt von Lucas Prisor. Mittels einer fiktiven Handlung, die jedoch stark an den tasächlichen Abläufen orientiert ist, wird versucht die Ereignisse und die damalige Stimmungslage zu veranschaulichen.
  • Kai Zimmer (Nov. 2012): "Revolution 18", 25 Min., 16:9, Farbe und s/w.
    Ein eher künstlerisch ausgerichteter experimenteller Dokumentarfilm, der die Zeit vom August 1917 bis zum November 1918 aus der Perspektive der Tagebuchaufzeichnungen des Ingenieurs Nicolaus Andersen schildert. Andersen arbeitete auf der Kieler Germaniawerft.
  • WDR (5.1.1975): „War Opa revolutionär?“ von Stefan Bartmann und Karl Mertes, wiss. Beratung Imanuel Geiss
    Sendung zum Schülerwettbewerb im Rahmen des Gustav-Heinemann Preises. Enthält Interviews mit Lothar Popp und Gertrud Völcker.
  • WDR (1986): „Augenzeugen berichten über die Marineunruhen 1917/18“ von Wolfgang Semmelroth und Claus-Ferdinand Siegfried (Regie), ca. 44 Min.
    Enthält viele interessante Interviews u.a. auch mit Julius Bredenbek
  • NDR (1.11.1978): "Matrosen, Räte, Republiken", von Hartmut Idzko und Jörg Knickrehm, ca. 23 Minuten
    Enthält mehrere Schilderungen von Lothar Popp
  • DEFA (1958): "Das Lied der Matrosen", Regie Kurt Maetzig, 126 Min., sw
    In der DDR produzierter Film >>
  • 1968: "November-Verbrecher", 85 Min., Lichtton, sw, D; dieser Film kann in der Regel über Stadtbildstellen ausgeliehen werden.
    In einer reportagehaften, fiktiven Befragung historischer Personen will der Film die Vorgänge jener Novembertage erhellen. Ihre Diskussionen und Verhandlungen werden meist in Form von Interviews mit Vertretern der Regierung, des Reichstags, der obersten Heeresleitung, mit Soldaten und Journalisten nachvollzogen. Deren Aussagen stützen sich auf historische Akten, Protokolle, Reden, Tagebücher und anderes Material.

Update 23.10.2017

 
  • Interview mit einem der Führer: Lothar Popp >>
  • Lebenslauf L. Popp >>
  • Erlebnisbericht des zweiten Führers: Karl Artelt >>
  • Lebenslauf K. Artelt >>
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